Medialisa 01.03.2008
Das HauptmenüMit Elisa taucht eine solide Multimedia-Anwendung für Linux auf, sie beschert ein anschauliches Mediacenter. Dieses ist zudem leicht installiert (meist über die Packetquellen) und eingerichtet. Hinter dem Ganzen steckt ein Python-Code mit Gstreamer-Anbindung, um die Multimedia-Inhalte auszugeben. Derzeit liegt Elisa in der Version 0.3.3 vor und läuft schon sehr stabil. Wie man es bei Mediacentern gewohnt ist, werden die Menüs und Inhalte mit großen Symbolen repräsentiert, die beim Navigieren großzügig animiert werden. Für diese gibt es auch schon drei Themensets, eins davon ist das bekannte Tangotheme.
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Elephants dream in HDElisa bietet derzeit drei Kategorien, Audio, Video und Bilder. Alle drei sind über das Hauptmenü zu erreichen. Danach wird jeweils eine Reihe von Ordnern und Symbolen angezeigt, die mögliche Quellen für Inhalte darstellen. Leider blendet Elisa Ordner ohne unterstütze Inhalte nicht aus. Jedoch kommt man schnell damit klar, die vier Pfeiltasten reichen zum Navigieren aus.
Wenn man unter Video einen Film auswählt, wird dieser maximiert und gestartet. Danach kann man diesen auch wieder verkleiner, um z.B. einen weiteren Film heraus zu suchen. Die Wiedergabe läßt sich auch pausieren und eine Zeitleiste wird eingeblendet, sofern man eine Aktion ausführt. Zudem kann man über die Pfeiltasten links und rechts durch den Film switchen, was recht elegant gelößt wurde.
Bildergallerie mit VorschauBilder lassen sich ebenfalls durchwühlen, dabei wird das aktuell ausgewählte Bild immer als kleines Vorschaubild angezeigt. Sobald man einen Bilderordner ausgewählt hat, bietet der erste Eintrag eine Diashow an, womit man von jeglicher Bedienung befreit wird. Möchte man lieber selbst durch die Bilder gehen und maximiert man ein Bild, kann man auch mit den Pfeiltasten links und rechts zu weiteren Bildern zappen. Das Laden der Bilder wirkte bei mir jedoch insgesamt etwas träge, machte aber trotzdem Spaß.
Shoutcast-Streams im AudiobereichIm Audiobereich kann man zum Einen seine eigene Sammlung durchhören, aber auch die gesamten Internetradio-Sender des Shoutcast-Archivs werden angeboten. Bei der Fülle der Stationen verliert man manchmal den Überblick, da diese nur durch Symbole in einer einzelnen Zeile dargestellt werden. So kann man zwar nicht gezielt suchen, findet aber meist eine interessante Station, die zum Lauschen einlädt. An dieser Stelle vermisse ich eine Visualisierung, was aber hoffentlich noch in späteren Versionen nachgereicht wird.
Nintendos Wii-MoteEin Mediacenter kommt meine Meinung nur mit Fernbedienung richtig zur Geltung. Ich habe dazu eine Wii-Mote genutzt und eine geeignete Tastenbelegung konfiguriert, schon fluppte es! Für alle Ubuntu-Nutzer kann ich die Links empfehlen, dort finden sich weitere Informationen zur Installation und Konfiguration.
Links:
- Ubuntu Wiki Elisa
- Ubuntu Wiki Wii-Mote
- Aktuelle Elisa Paket für Linux installieren

